Und manche liebe Schatten steigen auf

Carl Reinecke

Diese wunderbaren persönlichen Erinnerungen an berühmte und heute weniger bekannte Künstler des 19. Jahrhunderts sind es mehr als wert, wieder gelesen zu werden. 30 Jahre lang leitete der Autor Carl Reinecke als einer der einflussreichsten Kapellmeister seiner Zeit das Orchester des Leipziger Gewandhauses. Er kannte sie alle, die Größen der damaligen Zeit. Namen wie Schumann, Mendelssohn, Liszt oder Brahms aber auch die Diva des Gesanges, Jenny Lind, der Stargeiger Joseph Joachim und andere werden in Reineckes Schilderungen lebendig. Als "Erinnerungen eines Vergessenen" schenken sie uns wunderbare Einblicke in das Musikerleben der Romantik.

Gedenkblätter an Musiker und Musikerinnen

Urania

Christoph August Tiedge

Urania ist die Muse der Sternenkunde. Als Allegorie der Astronomie steht ihr Name aber auch für Wissen und Wissenschaft oder für die "Harmonie der Sphären", für "das, was die Welt zusammenhält". 
Deutlich inspiriert an der aufgeklärten und rationalen Philosophie Imanuel Kants gelingt es dem Dichter Christoph August Tiedge (1752 -1841) in seinem Hauptwerk Urania der Gedankenwelt des großen Philosophen eine Sprache des Herzens zu geben. Ein hochsensibles, zuweilen scheinbar sentimentales aber wohldurchdachtes Lehrgedicht führt uns den Menschen vor Augen, auf dem Weg zur inneren und äußeren Freiheit. 

Lehrgedicht in sechs Gesängen

Held Rama

Alois Essigmann

Held Rama ist die Nacherzählung eines der beiden großen Nationalepen der Inder - des Ramayana (Sanskrit, n., रामायण, rāmāyaṇa, für „auf Rama bezogen“). Im Gegensatz zum Mahabharata, dem bekanntesten indischen Epos, handelt es sich hierbei um eine Kunstdichtung des Poeten Valmiki (* ca. 400 v. Chr.). Alois Essigmann unterlässt es, das gesamte Werk in 24.000  Versen nachzudichten, sondern wählt stattdessen den Weg einer einfachen in Prosa. Das Ergebnis ist eine verständliche und gut erzählte Komprimierung des Stoffes, die den Zauber der indischen Kultur dem europäischen Geist öffnet.

Indische Sagen

Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders

Wilhelm Heinrich Wackenroder

Wilhelm Heinrich Wackenroder, der 1798 im Alter von nur 24 Jahren verstarb, ist Mitbegründer der deutschen Romantik. In seinen "Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders" wirbt er am  Beispiel Raffaels, Dürers, Michelangelos und anderer alter Meister für eine sakrale Rezeption der Malerei, da sie eine ähnlich kontemplative Wirkung auszuüben vermöge wie Andacht oder Gebet. Als Ausdruck höchster Empfindung zum Schönen und Guten errichte die Kunst „einen neuen Altar zu Ehren Gottes“.  Gleichzeitig könne sie Kraft ihres „göttlichen Beistandes“ die hoffnungslose Innerlichkeit des Betrachters heilen. Die ganzen Herzenergießungen sind getragen von dem Gedanken: „Die Kunst ist über dem Menschen“. Dabei ist das Werk, dessen Sprache dem heutigen Leser meist fremd erscheint, durchaus keine bloße Schwärmerei. Es enthält Geistesblitze, an denen sich eine ganze Epoche entzündete.

Krishnas Weltengang

Karl Eugen Neumann

Karl Eugen Neumann, dem wir die Übertragung der wichtigsten Buddhistischen Schriften ins Deutsche verdanken, hatte sich - bevor er seine Arbeit am sogenannten Pali-Kanon begann - zunächst mit einer Übersetzung aus dem Sanskrit an die Öffentlichkeit gewand. Unter dem Pseudonym A. Paul legte er 1898 die vorliegende Arbeit an, welche 1905 im Verlag R. Pieper (München) erschien. Wir sind froh, in den Besitz dieses sehr seltenen 132 Seiten umfassenden Büchleins gelangt zu sein und es auf diesem Wege allen Interessierten zugänglich machen zu können. 

In Zwanzig "Andachten", die allerdings einen mehr oder wenigen durchgehenden "Handlungsstrang" bilden, werden die Taten des Krishna besungen.  Krishna (Sanskrit, m., कृष्ण, kṛṣṇa, wörtlich „der Schwarze“) ist eine hinduistische Form des Göttlichen und wird meist als der achte Avatara von Vishnu verehrt. Für seine Anhänger ist er die Inkarnation des Höchsten.  

(Unser Titelbild wurde erstellt unter Verwendung eines Fotos unter Creative-Commons-Lizenz von Jean-Pierre Dalbera)

Kriton

Platon

Kriton ist ein kleiner Dialog des griechischen  Philosophen Platon (427 - 347 v. Chr.). Das Werk läßt sich seiner frühen Schaffensphase - kurze Zeit nach dem Tod seines Lehrers Sokrates (399 v. Chr.) - zuordnen.

Kriton, ein wohlhabender Freund und Schüler des Sokrates besucht seinen zum Tode verurteilten Lehrer in der Zelle, mit dem Ziel Sokrates zur Flucht zu verhelfen und so das Leben des geliebten Meisters zu retten. Sokrates aber ist zur Flucht nicht bereit und führt Kriton auf dialektischem Wege zu dem Schluss, dass das ein zu Unrecht Verurteilter dennoch einen gerechten Tod sterben kann und muss

Übersetzt von Friedrich Schleiermacher

König Cheops und die Zauberer

Anonym - Alfred Wiedemann (Übersetzer)

Das vorliegende Märchen hat der Ägyptologe Alfred Wiedemann (1856 – 1936) aus einem um 1700 v. Chr. niedergeschriebenen Papyrus übersetzt und rekonstruiert. Dieser sogenannte „Papyrus Westcar“ ist ein wichtiges Dokument der alt-ägyptischen Literatur und befindet sich seit 1886 in der Sammlung des ägyptischen Museums Berlin. Er ist eines der ältesten Dokumente überhaupt, das von Zauberern berichtet.

Altägypische Sagen und Märchen

Dhammapadam

Karl Eugen Neumann

Das Dhammapada(m) (d. i. "Der Wahrheitspfad")  ist eine Blütenlese von Worten des Buddha. Dabei sind die Verse so ausgewählt, dass sie den Kern seiner Lehre wiedergeben. Es ist einer der bekanntesten Texte des sogenannten Pali-Kanon, d.h. der in der Sprache Pali überlieferten Sammlung von Lehrreden des Gautamo Buddha, der ältesten zusammenhängend überlieferten Weisheitssprüche des Buddhismus.

Die Verse bestechen nicht nur durch ihre durchaus an die heiligen Schriften anderer Religionen und Mythologien mahnenden Aussagen sondern auch durch ihre poetische Struktur und Bildhaftigkeit.

(Unser Titelbild wurde erstellt unter Verwendung eines Fotos von www.pixelio.de, © A. Dreher / PIXELIO)

Poetik

Aristoteles

Poetik (von altgr. ποιητική τέχνη) bedeutet soviel wie "schaffende, dichtende Kunst". Aristoteles (384 - 322) verfasste diese Schrift wahrscheinlich um 335 v. Chr. als  Vorlesungsgrundlage.  In ihr setzt er sich mit der Dichtkunst und deren Gattungen auseinander.  Neben den Bereichen  "Tragödie" und "Epos" fehlt hierbei die Betrachtung der "Komödie", welche Aristoteles wohl in einem verschollenen zweiten Teil seiner Poetik behandelt hat.

Der Text folgt der Übersetzung der „Freien Digitalen Bibliothek“ www.digibib.org und wurde zur besseren Lesbarkeit nur unwesentlich modifiziert.

Die 10 beliebtesten Weihnachtslieder

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